23
Jul 10

Was glaubst DU denn?! – Nachlese

Im Mai berichtete ich von einer gelungenen Veranstaltung, in der junge Autorinnen selbst geschriebene Texte vorstellten. Einige der Texte bekam ich freundlicherweise zur Verfügung gestellt, von der ich nun eine Auswahl hier veröffentliche.

Dankesgebet
Danke für die Sonne.
Danke für den Tag und die Nacht.
Danke für die Jahreszeiten.
Danke dafür, dass es schlechte Tage gibt, damit danach wieder gute kommen können.
Danke für das Licht.
Danke dafür, dass wir keine Angst vor morgen haben müssen.
Und für die wunderbaren Momente im Leben, die wir nie vergessen werden.
Danke für die Musik.
Und für alle Gedanken, egal wie lange sie leben.
Danke für Überraschungen und Zufälle.
Und danke für die Hoffnung, die zuletzt stirbt.
Und danke dafür, dass ich lebe.

Mariella Schuh, 15 Jahre

Glaube

Glaube.
An dich und mich.
An Gott. An Frieden und Gerechtigkeit.

Liebe.
Zwischen dir und mir.
Zwischen Gott und uns.
Zwischen Frieden und der Welt.

Hoffnung.
Für dich und mich.
Für Gott.
Für Frieden und Gerechtigkeit.

Hanna Schmid, 13 Jahre

Zum Abschluß noch ein Text zum Thema “Iran”, der mich besonders beeindruckt hat.

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05
Jul 10

Von K nach K

Viele haben es mitbekommen – für alle anderen gibt es hiermit ein Update: Seit Ende Mai wohne ich nicht mehr im idyllischen Konstanz, sondern im rheinisch-fröhlichen Köln. Schuld ist das FROH!-Magazin, bei dem ich seit Ende April in Sachen Öffentlichkeitsarbeit mitarbeite. Aus diesem Grund war es auch auf diesem Blog ziemlich lange ziemlich still. Mal sehen, ob sich das bessert. Mein Gewerbe und andere Projekte laufen auf jeden Fall weiter. Aber auch da wird die Flamme kleiner sein. Tage sind begrenzt.


12
Mai 10

FINALE – Die Party

Am Freitag wurde im motoki-Wohnzimmer in Köln die neue Ausgabe des FROH!-Magazins vorgestellt. Sie trägt den Titel “FINALE – Alles hört mal auf” und beschäftigt sich nach Aussage von Chefredakteur Sebastian Pranz mit “allem – und mit Fußball.”

Die beiden Herausgeber begannen die Partie mit einem Einblick in die Entstehungsgeschichte. Michael Schmidt erzählte, wie FROH! zu einer besonders hochwertigen und ökologischen Druckerei wechseln konnte. Dirk Brall berichtete von den Hintergründen einer Reportage über informelles Recycling in den Slums von Kairo.

In der Verlängerung stellte Sebastian Pranz als Extra “Mein Spieltagebuch” vor – das Ergebnis eines “Freundschaftsspiels” zwischen FROH! und der Universitätsdruckerei H. Schmidt in Mainz. Es kann im Shop für 3€ bestellt werden. Es ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern mit persönlicher “Stimmungskurve”, Anektoten und Spielergeburtstagen ein perfekter Begleiter für die kommende WM.

Nach dem Spiel gab es für alle ein Exemplar der neuen Ausgabe zum Mitnehmen und die Gelegenheit, den Abend festlich ausklingen zu lassen.


04
Mai 10

Was glaubst DU denn?!

Heute abend fand im motoki-Wohnzimmer “Was glaubst Du denn?!” statt. Junge Autorinnen gaben selbstgeschriebene Texte über Gott und die Welt zum Besten, und das in teils erstaunlicher Qualität. Entstanden sind sie im Rahmen einer Schreibwerkstatt der “Offenen Jazz Haus Schule” unter Leitung der Schriftstellerin Marie T. Martin.

Musikalisch ansprechend untermalt wurde der Abend von der “Buchheimer Band”. Besonders der selbstgeschriebene “Reinkarnations-Song” gefiel, aber auch eine Cover-Version von Amy MacDonalds “This is the Life”.

Man versprach, mir einige Textausschnitte und eventuell Videomaterial zu schicken, die ich dann hier veröffentlichen werde. Bis dahin gibt’s Fotos.


26
Apr 10

“Ich finds cool, drei große Schaufenster zu haben”

“Durch die sorgfältige Komposition von Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten entsteht ein hochwertig gestaltetes Magazin, das nicht nur FROH! heißt, sondern auch froh macht”. So beschreibt sich das FROH!-Magazin, ein sehr interessantes neues Medienprojekt, welches ich letzten Herbst entdeckte.

Auf der Suche nach den Machern fand ich das “motoki-Kollektiv” in Köln, eine “Gruppe von jungen Menschen”, die davon träumen, “das Leben in der Stadt mit kulturellen und sozialen Aktionen zu bereichern”. Zu diesem Zweck mieten sie ein Ladenlokal mitten in Köln-Ehrenfeld, nennen es “Wohnzimmer” und nutzen es je nach Bedarf als Café, Ausstellungsfläche, Redaktionsraum, Konzertsaal oder Büroumgebung.

bgreen bei motoki

bgreen bei motoki

Vorletzten Samstag hatte ich endlich die Gelegenheit, das Wohnzimmer und seine Leute persönlich zu besuchen – an diesem Tag genutzt als Verkaufsfläche für bgreen, einem Kölner Laden für ökologische und fair gehandelte Klamotten. Dabei traf ich auch Michael Schmidt (34), Mitgründer des Wohnzimmers und Mitherausgeber der FROH!, und durfte ihm ein paar Fragen stellen.

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21
Apr 10

Familie Mensch #2

Merkwürdig:

Kinder weinen, wenn ein anderes Kind weint.
Obwohl ihnen selbst gar nichts fehlt.
Einfach vor Schreck.

Wann genau verlernen wir das eigentlich?

Christina Brudereck


16
Apr 10

Rock’n'Roll, Baby!

Das Logo der Band "The Baseballs"Vorgestern war ich beim Konzert von The Baseballs in Konstanz. Die sympatische Combo aus Berlin überzeugte mit hinlängst bekannten,  aber weiterhin mitreißenden Cover-Versionen aktueller Hits wie Rihannas Umbrella oder Hot N’ Cold von Katy Perry.

Meine persönlicher Favorit war jedoch der Punkpop-Song “Basket Case” von Green Day in lupenreinem Rock’n Roll-Gewand. Continue reading →


14
Apr 10

Familie Mensch #1

Ich jedenfalls möchte singen auf Familie Mensch. [...]
Ein Lied für alle, die von sich einmal absehen können,
andere in den Blick bekommen und damit sich selbst
und anderen Ansehen ermöglichen.

Christina Brudereck


14
Apr 10

Familie Mensch

Christina Brudereck von meiner Gemeinde e/motion in Essen hat ein meiner Meinung nach sehr schönes und farbenfrohes Buch über “Familie Mensch” geschrieben. Ich werde in Abständen einige Zitate daraus hier veröffentlichen.


20
Feb 10

Definition meiner Stadt

Konstanz. Kleinstadt am Bodensee vor schöner Alpenkulisse. Sie stand einmal im Zentrum europäischer Politik durch die einzige Papstwahl nördlich der Alpen (1414 – 1418). Heute punktet sie durch ihre fast unversehrte Altstadt, das milde Klima und die besondere Lage am Wasser und an der Schweizer Grenze. Sie lebt von Tourismus und Dienstleistungen.
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